Starte auf weichen Matten mit Blick auf gestufte Hänge, übernachte in einer einfachen Hütte mit Sonnenaufgangsfenster. Am Folgetag hinab ins Tal, wo ein kleines Druckatelier Bleisatz zeigt und Hände nach Farbe riechen. Rückweg über einen alten Säumerpfad, wolkennah, mit Skizzenstopps an Heuhütten. Ein langer Tee, ein kurzer Druck, dann stilles Wandern, während Buchstaben im Rucksack leise klackern.
Aufstieg durch Lärchenlicht, Geröllbänder, weite Scharten; oben Suppe, Sterne und leises Gespräch über Wetterzeichen. Am Morgen ein knapper Grat, dann Abstieg zu einem Keramikraum, wo Drehscheibe summt und Ton nach Regen riecht. Du drehst eine kleine Schale, zeichnest eine Linie vom Sattel hinein. Zurück über Almrosenfelder, die Hände noch feucht von Schlicker, der Kopf ruhig, die Schritte warm und sicher.